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Endoluminaler Laser, Schaum -
Verödung,
Chiva-Methode zur Behandlung von Krampfadern
Krampfadern sind nicht nur ein kosmetisches, sondern auch ein
medizinisches Problem. Für die Behandlung von Krampfadern gibt es eine
Reihe von Verfahren:
· Verödung (Sklerosierung) – Neu: Katheterverödung der Stammvenen
· Radiowellenchirurgie – VNUS Verfahren
· Operative Entfernung: Venen-Stripping und Mikrophlebektomie
· Laserbehandlung: transkutan (von außen) und endoluminal (von innen) –
(beides unter örtlicher Betäubung)
· CHIVA-Methode – Venenerhaltende Therapie
Die Auswahl des Verfahrens sollte nach eingehender Untersuchung beider
Beine in Absprache mit dem Arzt erfolgen.
Die Aesthetic Carré Clinic setzt alle o.g. moderne Venenbehandlung ein
und übernimmt auch mehrfach operierte, aussichtlose Fälle zur operativen
Korrektur an, da der Klinikleiter – Dr. Thomas – Gefäßchirurg und
Phlebologe – jahrzehntlange Routine sogar in den kompliziertesten Fällen
hat.
Im Bereich der ästhetischen Venenchirurgie informieren wir unseren Leser
über die für uns „leichtere“, ästhetische Krampfaderchirurgie mit
Schwerpunkt endoluminale Laserchirurgie. (Als Alternative: ELVES
Verfahren oder die Bezeichnungen ELT oder ELVeSTM sind geläufig.)
Laser von innen
Bei der endoluminalen Laserbehandlung werden die Krampfadern von innen
verödet. Ein verdünntes Betäubungsmittel, rund um die Vene eingespritzt,
macht die Behandlung schmerzlos. Über eine dünne Nadel, wie man sie vom
Blutabnehmen kennt, wird eine dünne Glasfaser (0,2 mm) in die Vene
eingeführt. Die Faser transportiert die Laserenergie wodurch die Venen
verödet wird.
All dies hört sich sehr einfach an, aber erfordert hohe Konzentration,
High Tech aus Laser und Farbduplexsonographie, manulles Geschick in den
Kathetertechniken, jahrzentelange Ultraschallerfahrung und noch die
sichere Beherrschung von allen gängigen Operationstechniken für alle
Fälle.
In den Händen, die all dieses können ist das Verfahren nicht gefährlich,
Blutungen und Thrombosen kommen nicht vor. Die Krampfadern werden Stück
für Stück von innen verödet welche sich dann zusammenziehen. Die
verschlossenen Krampfadern baut der Körper in den folgenden Monaten ab.
Der/die Patient(in) bekommt für drei Trage einen Kompressionsverband,
anschließend sollte zwei Wochen lang ein Kompressionsstrumpf getragen
werden.
Vorteile der Laserbehandlung
· Aufstehen sofort nach der Behandlung: keine Bettruhe, kein
Krankenhausaufenthalt
· Keine Vollnarkose
· In der Regel geringes Entzündungs- und Thromboserisiko
· Keine Arbeitsunfähigkeit oder höchstens zwei bis drei Tage
(14 Tage nach Venen- Stripping)
· Nur selten Schmerzen danach, wenn doch, Linderung durch übliche
Schmerzmittel
· Keine Schnitte, nur winzige Nadeleinstiche
Das endoluminale Lasern der Krampfadern hinterlässt praktisch keine
Narben. Die Patienten/innen, die in der Aesthetic Carré Clinic bisher
behandelt wurden, waren mit dem kosmetischen Ergebnis überaus zufrieden.
1.Schritt:
Ultraschallmarkierung vom Verlauf der Krampfadern, Auswahl der
Punktionsstelle
2. Schritt:
Der Krampfader wird mit Seldinger Technik punktiert und die
Glasfasersonde eingeleitet
3.Schritt:
Die Höhe Venenmündung zu den tiefen Leitvenen wird mit Farbduplex.
Ultraschall
festgelegt – der Laserkatheter darf kein Millimeter weiter geschoben
werden als die erste Mündungsklappe
4. Schritt:
Bei korrekter Katheterplatzierung wird der erste Laserschuß ausgelöst.
Nur der Krampfadern (hier mit rotem Blutfluss – mit dem sog. Rückfluss -
dargestellt) darf verödet werden. Der Blutfluss in der gesunden tiefen
Leitvene richtet sich richtig, herzwärts, daher ist das Blut stellt sich
mit Blau in dieser tiefen Vene dar. Erfahrene Untersucher erkennen auch
die hauchdünne, schirmförmige erste Venenklappe auch, worunter die
Laserverödung erfolgen soll, worüber aber dasselbe Verödung gefährliche
Thrombose auslösen kann…
Mit der Laserenergie werden nur die krankhafte (rote) Krampfadern
verödet. Die blaue, gesunde tiefe Venen werden vom Erfahrenen sicher
geschont. Die weitere, peripherische Anteile des Krampfaders werden
Schritt für Schritt beim zurückziehen der Lasersonde verödet,
anschließend ein steriler Kompressionsverband angelegt. Der Patient /
die Patientin steht alsdann sofort auf und geht auf den eigenen Füßen
aus dem Op-Raum raus.
Risiken und Nebenwirkungen
Wie bei jedem operativen Eingriff bestehen auch beim Laserverfahren
(sehr seltene)
Risiken:
· Entlang der Vene können Verfärbungen und Blutergüsse auftreten, die
meist nach kurzer Zeit wieder verschwinden. (Es sind in jedem Fall
weniger als bei einer herkömmlichen Operation.)
· Die Glasfaser kann theoretisch die Venenwand verletzen, was zu einer
örtlichen Blutung und in der Folge zu kleinen blauen Flecken führen
würde. Diese verschwinden aber bald wieder.
· Blutergüsse und Verletzungen der Nerven, die beim Venen-Stripping
öfter auftreten, sind selten, aber möglich.
· Ein leichtes Ziehen entlang der behandelten Ader ist typisch und
signalisiert die korrekt ablaufende Schrumpfung der Vene.
· Eine Venenthrombose ist grundsätzlich bei jeder Operation an einer
Vene möglich. Vorbeugend wird deshalb an den fünf Tagen nach der
Operation „heparinisiert”, um einer eventuellen Thrombose medikamentös
vorzubeugen.
Neueste Verödungstechniken für Krampfadern
Alte Methoden erleben heute Ihre Renaissance und werden up to
date angepasst als neue Methoden kostensparend und laserkonkurrent
eingesetzt.
Was ist neu dabei?
Neu ist das Verödungsmittel = Schaumverödung
Neu ist das Verfahren = Katheterverfahren , wie bei Laserverödung – s. oben
Mit dem aufgeschäumten verödungsmittel lassen sich sowohl die große
Adern (Krampfadern) als auch die Besenreisern erfolgreich behandeln.
Krampfadernverödung mit Venenschaum:
Technik ist wie oben bei Laserverödung . Anstatt lasertragende
Glasfasern führen wir aber in die Vene ein Seldingerkatheter mittels
Terumo Führungsdraht ein. Die exakte Lagekontrolle durch erfahrenen
Ultraschalluntersucher ist unabdigbar.
Anstatt Läserenergie zu vermitteln wird jetzt der Krampfader mit
ferödungsschaum ausgefüllt. Die Mündung der o.g. tiefen Leitvene ( Blau
im Ultraschallbild) wird dabei von dem Assistent Ultraschall
kontrolliert verschlossen, so dass kein verödungsmittel in die tiefe
Vene gelangt. Dazu gehört noch die spezielle Lagerungs- und
Kompressionstechnik.
Am Ende des Eingriffs geht die Patientin aus der Op. praktisch nach
Hause – keine Narkose ist erforderlich. Der Kompressionsverband und
Strumpf bleiben noch 3 Tage Tag und Nacht angezogen.
Danach Kontrolle und Kompressionsstrumpfwechsel. Volle Gehfähigkeit und
Schmerzfreiheit sofort nach der Behandlung. Die Methode ist
Komplikationsarm, Rezidiv ist selten. Patienten, die keine private
Krankenversicherung haben, erhalten die Schaumverödung kostengünstiger
als die Laserverödung bei gleicher Narben- und Schnittfreiheit. Ihr Arzt
klärt Sie in allen weiteren Fragen gründlich auf.
Besenreiserverödung mittels Verödungsschaum
Die Schaumtechnik dient dazu, dass die der Venendruck das Blut nicht
noch einmal in die bereits verödete Vene ( Besenreiser) reinpumpt. Auf
dieser Weise bleibt der Besenreiser mit Verödungsmittel stets gefüllt,
die Verödung ist sicherer und es entstehen danach keine blaue oder
später braune Flecken. Geschickte Führung von Mininadeln unter Kopflupe
ohne zitternde Hand erforderlich. Die Patientinnen werden auf Mitarbeit
aufgefordert. Keine Schmerzen während der Behandlung, da die Nadeln so
winzig sind wie die Akupunkturnadeln. 3 Tage Kompressionsstrumpf Tag und
Nacht danach ist bei uns leider vorgeschrieben. Danach Kontrolle und
evtl. Nachbehandlung mit Mikroskalpell n. Varady.
Das Ziel von der Nachbehandlung ist, dass die winzige Blutkoagel aus der
Aderchen herausgepresst werden, damit keine Hyperpigmentation ( keine
Flecken) entstehen.
Anschließend tragen vom Kompressionsstrumpf nur tagsüber noch 5 Tage.
Mit Hautlasern (Diodenlaser) werden anschließend die restliche, ganz
kleine Besenreisern nachbehandelt – dies ist aber nicht immer
erforderlich.
Ob die endoluminale Laserbehandlung oder andere Krampfadertherapie für
Ihre Venenerkrankung in Frage kommt, kann erst nach einer sorgfältigen
Untersuchung geklärt werden. Hierzu wird ein sorgfältiger Veneplan
mittels Ultraschalluntersuchung gemacht – s. Bild
Da unser Aesthetic Carré Venenzentrum auch komplizierte Fälle und sogar
Thrombosen erfasst und behandelt sind wir nicht nur mit den neuesten
Generation von Venenultraschallgeräten sondern auch mit hauseigenen
Venenröntgen – für alle Fälle – ausgestattet.
Gerne können Sie für eine kompetente, ausschlaggebende Venenuntersuchung
bei uns einen Termin vereinbaren.
Alle Untersuchungen und Behandlungen werden bei uns für Privatpatienten
von den Privatkassen erstattet. Kassenpatienten werden kostengünstig
auch behandelt.
Die CHIVA Methode
In ausgewählten Fällen wenden wir die venenerhaltende Chiva- Methode
nach Franchesci auch gerne an. Dazu entnehmen Sie bitte die Ihre
Erstinformation unter www.vasamed.de
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